Eine brennende Hecke fotografieren
Gepostet am 1. Januar 2010 von TF28 · Schon 3 Kommentare
Das war ja ein spektakulärer Jahresbeginn 2010. In der unmittelbaren Nachbarschaft entfachte sich ein heftiger Brand. Wir waren gerade dabei, mit einem zünftigen Feuerwerk das neue Jahr zu begrüßen, als die Flammen empor schlugen. In erster Reaktion sind wir zur Stelle gelaufen, um zu sehen ob man helfen kann. Dann schnell die Feuerwehr benachrichtigt. Die waren aber längst alarmiert und unterwegs. Darauf die Überlegung: darf man das fotografieren?
Ich habe entschieden, man darf. Nun schnell zurück ins Haus den Fotoapparat holen. Schnell war das passende lichtstarke Objektiv montiert und ein möglichst hoher ISO-Wert von 1000 eingestellt. Das ist bei der Nikon D90 noch ein guter Kompromiss zwischen Lichtstärke und dem Bildrauschen. Ich wollte nicht mit einem Blitz arbeiten – den hatte ich sowieso vergessen – um die Atmosphäre möglichst authentisch einzufangen. Wie man auf den Bildern sieht, ist das eigentlich nur bei dem ersten Foto anständig gelungen. Alle anderen haben zu heftige Bewegungsunschärfen durch die nötig langen Belichtungszeit von 1/15 Sekunde oder länger.
Hier zeigt sich auch mein Problem als Anfänger: In Stresssituationen, wo es wirklich schnell gehen muss, ist die Kamera noch nicht wirklich mein Freund. Um die passende Einstellungen zu finden, oder sogar komplett im manuellen Modus zu agieren, fehlt mir einfach die Übung. Ich werde da schnell hektisch. Entsprechend bin ich sicher, dass ein Profi mehr aus der Situation hätte herausholen können. Aber was soll’s? Mir gefällt besonders die Stimmung des ersten Bildes besonders.






