Projekt 365 – Der erste Monat ist geschafft!
Die ersten Erfahrungen sind gemacht
So! Der erste Monat ist rum (meine Güte, geht das schnell…). Die ersten 31 Bilder sind nach meinen Regeln fotografiert und gepostet. Es war die ersten Tage schon eine Umstellung. Sich jeden Tag Gedanken über ein neues Foto zu machen, ist echt eine Herausforderung. Aber es macht Spaß, wenn man dann die Aufgabe für den Tag gelöst hat. Natürlich bin ich nicht mit jedem Foto gleichermaßen zufrieden, aber das ist auch zuviel verlangt.

Ergebnisse des ersten Monats im Projekt 365
Zudem gibt es Tage, an denen habe ich einfach keine Zeit. Ergo habe ich schon den einen oder anderen Tag den §2 meiner Regel in Anspruch genommen: “Sollte ich in Verzug geraten, kann ich auf Vorratsfotos zugreifen, die ich im selben Jahr erstellt habe“. Allerdings hielt sich diese Maßnahme bisher in engen Grenzen.
Eine zusätzliche Herausforderung ist die dunkle Jahreszeit. An den Arbeitstagen ist es regelmäßig zu düster, um draußen noch interessante Aufnahmen zu machen. Ausserdem war es in diesem Januar saukalt! Deswegen die relativ hohe Anzahl von Nahaufnahmen häuslicher Gegenstände. Wenn es aber ins Freie ging, dann war der Januar 2010 in Hamburg vor allem durch eins geprägt: Schnee.
Das iPhone habe ich bisher noch recht sparsam eingesetzt. Im Verlauf einiger Tage hatte ich allerdings mit der ‘Immer-dabei-Kamera’ ein paar Fotos ‘zur Sicherheit’ geschossen, dann aber dann doch noch ein besseres Foto mit der Nikon D90 machen können.
Wie am besten veröffentlichen?
Ein zunächst störender Faktor, über die ich mir im Vorwege gar nicht soviel Gedanken gemacht hatte, war der Arbeitsablauf der Veröffentlichung. Ich schwankte zwischen dem ausschließlichen Posten auf diesem Fotoblog tfaltings.de und der Plattform Flickr. Gegen Ersteres sprach für mich der Gedanke, den Blog nicht mit jedem Foto zu überschwemmen, schliesslich geht es hier in erster Linie um Qualität nicht um Quantität. Ausserdem obsiegte der Realitätssinn, dass bei Flickr ein – vielleicht zwei – Nutzer mehr auf die Fotos treffen könnten.
Wie man sich vielleicht denken kann, war mir eine ausschließliche Nutzung von Flickr wiederum auch nicht recht. Möchte man aber die Fotos nicht doppelt veröffentlichen, bedeutet es einwenig Tüftelei, wie man die Fotos am besten aus Flickr im eigenen Block einbindet. Es gibt zwar ein paar Plug-ins für Wordpress, die diesen Job erledigen können, aber irgendwie gefallen mir die alle nicht so recht. Sie sind alle relativ inflexibel. Da bin ich eigen.
Jetzt hat sich der Workflow aber soweit eingespielt und der ‘administrative’ Aufwand hält sich nun in Grenzen. Das ist wichtig, um nicht die Lust zu verlieren. Ausserdem möchte ich mich ja in erster Linie mit der Fotografie an sich beschäftigen.
Die ersten Ergebnisse
Nun zu den Fotos selbst: Die ersten Aufnahmen sind dabei, die mir persönlich gut gefallen und die ohne dieses Projekt vermutlich nicht entstanden wären. Hier meine persönlichen Highlights aus dem ersten Monat:
Hier sind alle Fotos der 31 Tage im Januar zusammengefasst.
In diesem Zusammenhang ein schöner Nebeneffekt: Besten Dank für die vielen Kommentare via Twitter, Flickr, direkt auf diesem Blog, per Mail oder persönlich ausgesprochen! Das kann ich gut gebrauchen. Weiter so!
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Übrigens: Über einen kurzen Kommentar, welches Euer Favorit im Monat Januar ist, würde ich mich sehr freuen.
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Also erstmal schöner Bericht über dein Projekt. Wirklich interessant zu lesen und vielleicht auch für den ein oder anderen ein Anreiz, es selbst mal zu versuchen.
Die Bilder sind mal allesamt Klasse und jedes hat seinen ganz besonderen eigenen Reiz. Da weiß man garnicht wo man als erstes hinschauen soll. Welches Bild ist mein Favorit? Irgendwie keins…denn alle sind einfach nur Ausstrucksstark, Hammermäßig, nahezu Perfekt, Perfekt oder einfach nur geil.
Ich ziehe gerade eben ganz groß meinen Hut vor dir, deinen Ideen und deinen Fotos.
Micha
Hey Michael, vielen Dank für Deinen aufmunternden Kommentar!
Kann ich gut gebrauchen