Aperture 3.1 Update erhältlich
Gepostet am 21. Oktober 2010 von Thorsten · Platz für ein Kommentar
Im Zuge des gestrigen Apple “Back to Mac” Events, wurde auch das neue iLife ’11 ausführlich vorgestellt. Heute nun erhielt auch Aperture ein kräftiges Update zur Version 3.1.
Laut Apple verbessert dieses Update die allgemeine Stabilität und Leistung, und stellt die Kompatibilität mit iLife ’11 her.
Das Update ist über die Software-Aktualisierung abrufbar. Sollte dort Aperture nicht erscheinen, beachten Sie, dass Sie zur Installation zuerst die Aktualisierung von ProKit vornehmen müssen.
Wesentliche Verbesserungen sind unter anderem:
- Leistung beim Öffnen großer Mediatheken
- Leistung beim Export sehr stark angepasster Bilder
- Importieren von iPhoto-Mediatheken
- Erneutes Verbinden von verknüpften Bildern, nach dem Import einer iPhoto-Mediathek
- Importieren von Fotos und Videos vom iPhone oder iPad
- Aktualisierung von Mediatheken mit Bildern die Anpassungen des Reparaturstempels enthalten
- Finden von Audio- und Video-Duplikaten
- Gesichtserkennung auf RAW+JPEG Paaren
- Rendern der Miniaturen in der Ansicht „Gesichter“
- Rendern von Bildern, die im Viewer kleiner als 100 % skaliert wurden
- Bildqualität bei begradigten Bildern
- Anwenden der Funktion „Rote Augen korrigieren“
- Rendern von Miniaturen beim Verarbeiten von Originalen
- Durchsuchen von Mediatheken mit großer Anzahl an Schlagwörtern
- Zuordnen von Fotos zu GPS-Wegpfaden
- Export von GPS-Daten bei Verwendung des Befehls „Metadaten exportieren“
- Handhabung von Farbprofilen im Druckdialog bei Verwendung der Lupe
- Anwenden und Entfernen von Fotoeffekten in Diashows
- Diashows mit Videoclips
- Aufnahme mit der Funktion „Anbinden“
- Zuverlässigkeit der Mediathek-Datenbank
- Reparieren von Mediatheken
- Aktualisierung der Sicherungskopien
- Dieses Update wird allen Benutzern von Aperture 3 empfohlen.
Ausführliche Informationen zu diesem Update finden Sie direkt auf der Apple Website.
Projekt 365 – Neunter Monat
Gepostet am 30. September 2010 von Thorsten · Platz für ein Kommentar
HDR und kein Ende
Dominierten in meinem Projekt im letzten Monat die Makros, so habe ich mich im September auf das HDR-Verfahren gestürzt.
HDR steht für High Dynamic Range bzw. Hochkontrastbild. Da eine digitale Kamera nicht den gesamten Bereich von hell zu dunkel abbilden kann, steht der Fotograf immer vor dem Kompromiss, eher den hellen oder den dunklen Bereich optimal zu belichten. Mit Hilfe des HDR-Verfahrens baut man nun unterschiedliche Belichtungen einer Aufnahme so zusammen, dass alle Helligkeitsbereiche detailgetreu ausgeleuchtet sind.
Dieses Verfahren kann so eingesetzt werden, dass man realistische Ergebnisse erhält, muss man aber nicht. Entsprechend habe ich und viele anderen ein recht ambivalentes Verhältnis zu dieser Technik. Ich zitiere hierzu mal ein Kommentar zu einer HDR-Aufnahme auf der Facebook Fanpage dieses Blogs:
„mmmmh i moags, sieht cool aus. aber der gedanke, dass ein bild in der natur aufgenommen mit so elementaren dingen wie bäumen und sonne so computergeneriert und gar nicht mehr natürlich wirken kann, finde ich traurig.“
Stimmt beides. Sieht irgendwie cool aus, doch ist nicht echt. Oder nur ungewohnt? Was weiß ich denn, was meine Netzhaut und mein Gehirn mir vorgaukeln? Wie auch immer. Wer sich hier auf den Seiten umschaut weiß, dass ich gern in der digitalen Dunkelkammer die verschiedensten Regler drehe. Für mich macht das ein wichtigen Teil des Vergnügens an der digitalen Fotografie aus. Ich verfremde gern und da kommt mir das HDR-Verfahren grade recht.
Das sieht man besonders gut am Titelbild zu diesem Monat. Dieses Bild hat es am 23.09. in der VIEW-Fotocommunity immerhin in die Slideshow der Startseite geschafft. Ja, darüber freut man sich als bescheidener Hobbyfotograf. Das Foto haben so immerhin dort bis dato knapp 1.700 Leute angeklickt.
Deutscher Radiopreis
Ein weiteres fotografisches Highlight im September war mein Ausflug auf den roten Teppich und hinter die Kulissen des ersten Deutschen Radiopreises im Schuppen 52.
Besonders die Aufnahme von Lena Meyer-Landrut mit einer Handvoll Pressefotografen im Hintergrund hat – dank eines Posts auf Lenas Fanpage bei Facebook – eine Menge Traffic vom Fanclub rübergespühlt
.
Fotoreise Mallorca
Nicht direkt – aber eben indirekt – hängt die Organisation einer Fotoreise nach Mallorca im März 2011 gemeinsam mit Patrick Ludolph im Zusammenhang mit diesem Projekt. Zum einen, weil die intensive Beschäftigung mit dem Thema und das Projekt als solches zur Freundschaft zu Patrick beigetragen hat und zum anderen weil langsam die Frage aufkommt, was ich eigentlich aus dem Hobby Fotografie im nächsten Jahr mache, wenn dieses Projekt 365 beendet ist? Da kam die Idee zur Planung einer Fotoreise nach Mallorca gerade recht. Hier geht’s übrigens zur eigens im September eingerichteten Website Fotoreisen-Mallorca.de.
Und nun? Das harte letztes Viertel kommt!
Wäre dieses Projekt ein Marathonlauf, dann komme ich jetzt in die schmerzhafte Phase. Spätestens nach 30 Kilometern erreicht man beim Laufen den Moment der Wahrheit. Es ist der Zeitpunkt, an dem es wirklich anfängt wehzutun und man agiert nur noch im Grenzbereich und darüber hinaus. Die Beinmuskeln benötigen so viel Blut, dass die Zufuhr zum Magen versiegt. Dieses quittiert selbiger mit der Verweigerung der Nahrungsverarbeitung. Wer jetzt noch isst, wird neben schmerzenden Muskeln, der fortwährend quälenden Frage nach dem warum, zum Überfluss mit ordentlich Übelkeit und Zwangspausen bestraft. Das führt zu vielen Aufgaben!
Na gut, ganz so schlimm ist es mit dem Projekt 365 nicht
, doch werde ich durchhalten?
Meine Favoriten im September
Und wie immer zum Schluss meine persönlichen Favoriten aus dem abgelaufenen Monat September. (Zur Slideshow auf ein beliebiges Bild klicken):
Fotoreise nach Mallorca im März 2011
Gepostet am 22. September 2010 von Thorsten · Schon ein Kommentar
Nun sind Patrick Ludolph und ich mit den Planungen für unsere Fotoreise nach Mallorca im März 2011 fertig und können mit der Bekanntmachung beginnen.
Fotoreise nach Mallorca, warum?
Ganz einfach! Eines meiner Schlüsselerlebnisse, das mich stark motiviert hat, mich intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen, war eine Fotoreise nach Mallorca Anfang 2009. Die damals von FF-Foto ausgerichtet Reise, war der Hammer! Wir haben uns von früh morgens, bis teilweise spät in die Nacht mit den verschiedensten Themen der Fotografie beschäftigt.
Es war eine nette Runde von ambitionierten Hobbyfotografen, die eine Leidenschaft geteilt haben. Das wollte ich wieder erleben, doch leider haben sich Andreas und Frank getrennt, so dass hier kein Angebot mehr zu erwarten ist. Also reifte die Frage, warum eine solche Reise nicht selbst ausrichten?
Und warum Mallorca?
Mallorca ist eine sensationelle Fotolocation mit viel Abwechslung. Es gibt eigentlich nichts, was man nicht vorfindet: Strand, Meer, Buchten, Gebirge (okay, nicht gerade die Alpen, aber immerhin), Städte und Dörfer, tolle Architektur, Leuchttürme, Windmühlen und unglaubliche Sonnenuntergänge sowie Mandelbäume und andere tolle Pflanzen. Und Mallorca ist schnell und bequem zu erreichen.
Warum im März?
Weil das die perfekte Zeit für eine Fotoreise nach Mallorca ist: Dem Sommer entgegen, dem grauen Winter in Deutschland ein Schnippchen schlagen, was will man mehr? Die Tage sind bereits schön warm und die Nächte können durch ihre Kälte für traumhafte Nebelschwaden bei Sonnenaufgang sorgen. Die Insel ist noch saftig grün und es ist die Zeit der bekannten und beliebten Mandelblüte.
Und: Mallorca ist zu dieser Jahreszeit noch nicht überfüllt! Das sorgt für freie Bewegung auf der Insel, denn man kommt ohne große Probleme überall hin und hat die besten Fotolocations für sich.
Warum mit Patrick?
Kennengelernt habe ich Patrick über seinen Blog Neunzehn72.de. Das ist auch kein Wunder: Auf diesen Blog stößt man unweigerlich, wenn man sich im Internet mit dem Thema digitale Fotografie beschäftigt.
Schätzen gelernt habe ich Patrick aus zwei Gründen: Zum einen ist er ein sympathischer Kumpeltyp, zum anderen beißt er sich so richtig in ein Thema hinein, seziert es und erklärt es anschließend verständlich, locker, kurz und knackig.
Anfang des Jahres hat er mit seinen bereits sehr beliebten Fotokursen in Hamburg begonnen.
Kurz: Patrick redet nicht lange, sondern macht einfach. Bei einem unserer Streifzüge durch den Hafen, ist schließlich die Idee mit der Fotoreise nach Mallorca entstanden.
Alles weitere erfahrt Ihr auf unser frisch fertiggestellten Website fotoreisen-mallorca.de.
Deutscher Radiopreis im Schuppen 52
Gepostet am 18. September 2010 von Thorsten · Schon 3 Kommentare
Events fotografieren
Von Zeit zu Zeit habe ich das Vergnügen im Namen und für die Firma Gerresheim, einer der bekanntesten und größten Partyausrichter Norddeutschlands, in einem ihrer Veranstaltungsorte besondere Events zu fotografieren.
Gestern war es mal wieder soweit. Im Schuppen 52 im Hamburger Hafen hatte der Deutsche Radiopreis seine Premiere. Die öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme und die Privatradios stiften den bundesweit ausgerichteten Preis mit Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg, der Radiozentrale und des Adolf-Grimme-Instituts, das die Arbeit der Jury betreute.
Ich war gespannt, mittendrin die Festivitäten einer mit Prominenz gespickten Preisverleihung zu dokumentieren.
Der rote Teppich
Da meine Hauptaufgabe erst mit dem Beginn der Preisveranstaltung so richtig anfangen sollte, hatte ich zunächst Zeit, in die Rolle eines Pressefotografen zu schlüpfen und die Zeremonie der Gästeankunft zu bestaunen. Was für eine ungewohnte und faszinierende Erfahrung. Nicht nur die viele Prominenz, sondern auch das illustre Treiben der professionellen Kollegen, das mich natürlich besonders interessierte, boten mir ein ungewohntes Schauspiel.
Als ich am roten Teppich – dem Schauplatz der nächsten Stunde – ankam, staunte ich nicht schlecht: Die Reviere waren bereits abgesteckt! Mit Namen versehende Paketklebeband Streifen klebten auf dem Boden zur Markierung der besten Plätze der Fotografen. In der zweiten Reihe befanden sich kleine Tritts um auch von dort freie Sicht zu haben. Kurz, aber nur ganz kurz – und ich weiß auch nicht wirklich warum – fühlte ich mich an die Handtücher auf leeren Liegen am Pool erinnert.
Während dieser kurzen Stippvisite ins Metier der Pressefotografie, meinte ich unter den Protagonisten eine gewisse Rangordnung ausmachen zu können. Man war zwar freundlich zueinander, aber es ging schon teilweise recht ruppig zu, wenn es um die Wurst ging und die Reviere im Eifer des Gefechts nicht mehr ganz so genau eingehalten wurden.
Aus dem Treiben habe ich mich weitestgehend herausgehalten und mich stattdessen aus der zweiten Reihe auf die Dokumentation des bunten und für mich völlig neuen Treibens konzentriert. Nur wenn sich eine Lücke bot, konnte ich nicht widerstehen, auch den einen oder anderen Promi abzulichten. Wann bekommt man schon mal Bekanntheiten wie Phil Collins, Hans-Dietrich Genscher, Wladimir Klitschko oder auch Lena Meyer-Landrut und Max Mutzke – um wirklich nur einige zu nennen – vor die Kamera?
Die Preisverleihung
Nach dem sich der rote Teppich gelichtet hatte und die Veranstaltung begann, kam das Privileg meines Hausrechts zum tragen. Anders als die meisten Pressekollegen konnte ich der gesamten Veranstaltung beiwohnen und Aufnahmen von der Preisverleihung selbst machen.
In Absprache mit meinem Auftraggeber und dem NDR, die zwei eigene Fotografen dabei hatten, werde ich diese Fotos hier natürlich nicht veröffentlichen. Das ist eigentlich sehr schade, denn mir bot sich ein spannender Einblick hinter die Kulissen von der Ankunft der Gäste bis zur Aftershow-Party.
Projekt 365 – Achter Monat
Gepostet am 31. August 2010 von Thorsten · Platz für ein Kommentar
Zwei Drittel sind geschafft – Erfahrungen aus dem August 2010
Mal vorab drei Euro für das Phrasenschwein: Wie schnell die Zeit vergeht! Jetzt sind schon genau zwei Drittel des Jahres 2010 und damit des Projekts 365 rum. Ich kann nicht wirklich sagen, ob ich darüber traurig oder glücklich bin. Erschreckend, wie schnell ein Jahr vergeht. Auf der anderen Seite wäre ich aber auch ein wenig froh, wenn das Projekt nun bald erfolgreich beendet würde.
Unter uns: Ich hätte nicht gedacht, dass ich solange durchhalte. Und sicher, ob ich es bis zum Foto 365 schaffe, bin ich auch noch nicht ganz. Ich freue mich zwar über viele Ergebnisse, mir gehen aber langsam die Ideen aus! Der Fundus an Themen scheint sich mit jedem Foto weiter zu erschöpfen. Sollte das so weitergehen, wünschte ich mir, dass man eine schöpferische Pause einlegen könnte. Geht ja leider nicht. Aber wie wäre es mit ein paar Vorschlägen?
Die Themen: Regen und Makro
Wie man deutlich an den Motiven sieht, glänzte der August 2010 nicht mit dem tollsten Wetter: Wasser, Wolken, Regentropfen. Blitz(chen) und Gewitterwolken, es sind durchgehend alle Komponenten eines verregneten Sommers dabei. Wie schön, dass das jetzt mal dokumentiert ist.
Das Highlight aus fotografischer Sicht in diesem Monat war ein geliehenes Makroobjektiv, mit dem ich meine ersten Erfahrungen in dieser Disziplin machen konnte. Eine spannende Welt, die sich da auftut und die ich plane, noch genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ab Morgen startet nun der September. Es wird merklich früher Dunkel und später Hell, das Laub färbt sich um und die ersten Schokoladenweihnachtsmänner erscheinen in der Regalen der Supermärkte. Eigentlich eine breite Palette neuer Motive….
Projekt Wundertüte
Zwar ist das Projekt eine echte Herausforderung – das sollte es aber eigentlich auch sein -, es ist aber auch wie eine echte Wundertüte: man weiß nicht, was drin steckt. Ich kann nicht sagen, dass viele Fotos großartig geplant sind. Im Gegenteil. Die meisten sind durch Zufall entstanden.
Selbigen versuche ich allerdings auch ein wenig erzwingen. Nicht nur ist die Nikon D90 fast immer dabei, ich merke auch, wie ich fast unterbewusst möglichst viel auf Gewohnheiten verzichte und zum Beispiel neue Orte aufsuche, um über interessante Motive zu stolpern. Ist ja nicht gerade der schlechteste Nebeneffekt.
Meine Favoriten im August
Und wie der Zufall es so wollte, sind bei allen Mühen auch in diesem Monat einige ganz nette Ergebnisse bei dem Projekt 365 herausgekommen. Wie immer zum Schluss meine persönlichen Favoriten aus dem abgelaufenen Monat August. (Zur Slideshow auf ein beliebiges Bild klicken):
















































