Projekt 365 – Der zweite Monat ist rum
Gepostet am 1. März 2010 von TF28 · Hinterlasse ein Kommentar
Normalität
Im Verlauf des zweiten Monats meines Projekts 365 habe ich mich langsam an die tägliche Herausforderung gewöhnt, jeden Tag ein Foto zu machen. Nun gut. Fast. Denn es ist in Wirklichkeit so, dass nicht an jedem Tag genügend Zeit bleibt. Ab und zu verwende ich mal ein Foto, dass vielleicht schon ein paar Tage älter ist, als es sein sollte. Schließlich steigen auch langsam meine Ansprüche an die Aufnahmen. Jedenfalls im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Weiterentwicklung
Mein fotografisches Highlight in diesem Monat war sicherlich der Nikon School Portrait Workshop, an dem ich teilgenommen habe. Ich habe von diesem Tag interessante Tipps mitgenommen und obendrein viel Spaß gehabt. Der Workshop war auch mehr oder weniger Schuld daran, dass ich mir ein neues Objektiv gekauft habe: Das Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,4G. Mit dieser tollen Festbrennweite habe ich schon länger geliebäugelt, an diesem Tag konnte ich das Objektiv ausprobieren und dann musste ich nicht mehr lange überlegen, ich musste diese feine Optik haben.
Eine Festbrennweite besticht nicht zuletzt durch die tolle Lichtstärke mit Blende 1.4, die einem viel Spielraum in der Gestaltung der Schärfentiefe gibt. Und seit ich das Objektiv habe, ist es fast immer auf meiner Nikon D90. Es ist eine tolle, recht handliche, Kombination, die man gut unterwegs dabei haben kann. Wenn ich mich nicht täusche, sind die meisten Fotos in diesem Monat letztendlich mit diesem Objektiv entstanden.
Die Aufnahmen im Februar
Bei den Fotos gab es erwartungsgemäß Höhen und Tiefen. Generell war der Februar 2010 sehr durch den Schnee geprägt, denn ich irgendwann nicht mehr sehen konnte, noch fotografieren wollte. Spaßig war das fotografieren der Wassertropfen. Überhaupt prägen ziemlich viele Experimente meine Favoriten aus dem zweiten Monat (Zur Slideshow auf beliebiges Bild klicken):
Hier geht’s zur Seite mit allen Aufnahmen aus dem Februar 2010.
Auf zum dritten Monat…
Obligatorische Wassertropfen fotografieren
Gepostet am 25. Februar 2010 von TF28 · Schon 3 Kommentare
Irgendwann im Leben eines engagierten Hobbyfotografen ist der Zeitpunkt gekommen. Er oder sie muss den Tatsachen ins Auge sehen und sich der Aufgabe annehmen, einen Wassertropfen zu fotografieren. Ob man will oder nicht.

Gestern war es bei mir nun so weit. Das Thema ist zwar so was von abgelutscht, dennoch fasziniert mich das einfrieren dieses kurzen Moments, in dem ein kleiner Tropfen auf die Wasseroberfläche plätschert. Bei mir haben solche Fotos den Impuls ausgelöst: Will ich auch mal machen.
Als ich gestern durch einen Tweet auf die Seite ‘How to Photograph Water Drops with One Speedlight‘ gestoßen bin, habe ich mich der Sache angenommen. Und ich muss sagen, es hat mächtig Spaß gemacht!
Das Licht entscheidet
Wie auf der Website und dem dort vorgefundenen Video erklärt, ist es praktisch, den Systemblitz zu entfesseln. Das funktioniert mit der Kombination Nikon D90 und dem Nikon SB-900 Blitzgerät
auch recht gut. Der Blitz hat eingebaute Fotozellen, welche automatisch dann auslösen, wenn sie den Blitz der D90 wahrnehmen.
Allerdings gibt es zwei Einschränkungen bei dieser Verbindungsart: Zum einen kann man die Belichtungszeit der Nikon D90 nur auf eine maximale Geschwindigkeit von 1/200 Sekunde einstellen, zum anderen wird man nach einiger Zeit von dem Blitz der D90 ausgebremst. Er muss sich schlichtweg erholen. Das ist beim Fotografieren von Wassertropfen etwas blöd, denn hier kommt es auf viele Versuche an, bis der richtige Moment erwischt ist. Ich habe ungefähr 300 Bilder gemacht und rund ein Duzend interessante Aufnahmen erhalten.
Das Video erklärt, dass der Blitz nicht die Wasseroberfläche direkt, sondern je nach Wunsch eine weiße oder bunte Fläche hinter dem Wassergefäß anblitzen sollte. Dieses im übrigen in abgeschwächter Leistung. Ich habe den Blitz auf Blitzintensität von 1/32 eingestellt. Wie auf dem Foto zu erkennen, habe ich auf der gegenüberliegenden Seite noch einen Reflektor angebracht. Man muss hier die richtige Auf- und Einstellung ausprobieren.

Wassertropfen Making off
Als Blende empfiehlt sich 8, 11 oder kleiner. der Tropfen und das Umfeld müssen schön scharf sein, um zu wirken. Ich habe den Tipp übernommen und zum manuellen Scharfstellen einen Stift an die Stelle gehalten an der die Tropfen auftrafen. Sehr gut war der Tipp, den Weißabgleich auf Kunstlicht einzustellen. So ergibt sich direkt eine passende blaue Färbung in den Aufnahmen. Die Nachbearbeitung habe ich mit Color Efex Pro 3.0 Complete vorgenommen.
Aufbau
Als Gefäß für das Wasser ist eine schwarze Wanne empfohlen. Da ich so etwas nicht griffbereit hatte, habe ich eine Pfanne missbraucht. Da Pfannen für gewöhnlich rund sind, ist das wegen des Ausschnitts nicht optimal, aber was soll’s, es hat funktioniert.
Mit einer Klemme habe ich einen mit Wasser gefüllten Gefrierbeutel über der Pfanne angebracht und mit einer Nadel eingestochen. Nun noch die Kamera auf’s Stativ, das richtige Objektiv gewählt. Ich habe mein Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm auf die 70er Brennweite eingestellt – und dann: Happy Shooting!
Hier eine Auswahl meiner Aufnahmen:
Aperture 3.0.1 Update
Gepostet am 25. Februar 2010 von TF28 · Hinterlasse ein Kommentar
Nachdem die erste Version von Aperture 3 wohl genauso viele Bugs wie neue Features hat, gab es gestern das erste Update 3.0.1, das die gröbsten Schnitzer ausgeräumt haben soll. Und so weit ich es nach ein paar Einheiten beurteilen kann, läuft Aperture jetzt flotter und stabiler. Auch von der Druckfunktion kann ich gutes vermelden. Die neue Funktion, mehrere Bilder auf einer Seite zu drucken funktionierte bei den ersten Tests.
Was immer noch nicht wie in Aperture 2 funktioniert, ist die Wasserzeichen-Funktion. Alle Verbesserungen kann ich leider nicht beurteilen. Eine offizielle Liste der Korrekturen gibt über diesen Link bei Apple.
Update: Ich drucke häufig mal ein Bild zwischendurch mit dem Canon SELPHY ES30. Und das gern mit einen Rahmen. Erstellt man sich eine eigene Voreinstellung in der Druckereinstellung, bleiben alle Einstellungen erhalten, nur die Größe der Rahmen ignoriert Aperture 3 tapfer und beständig. Bei jedem neuen Druck muss ich nun Hand anlegen:
Update: Man kann das Problem offenbar umgehen, wenn man die neu erstellte Voreinstellung am Ende der Liste aller Einstellungen speichert. Ich habe sie bisher immer an den Anfang geschoben, damit ich schneller an sie ran kam. Komischerweise hat sie dort aber immer die kompletten Details der folgenden Voreinstellung übernommen und war nicht mehr zu gebrauchen.
Aperture 3 auf 3.0.1 aktualisieren
Hat man die Kaufversion von Aperture 3 installiert, dann läuft die Aktualisierung über die normale Vorgehensweise. Bei der Testversion funktioniert das nicht. Beim Start der Software erhält man eine Fehlermeldung, dass eine Installation von Aperture 3 für das Update nötig ist. Witzig! Hätte von Microsoft sein können!!
Es bleibt also nicht aus, die Testversion noch mal komplett herunterzuladen. Dabei muss man auf dieser Seite erneut eine Seriennummer beantragen. Ich habe zuerst den Link zum Download der originalen Email verwendet, da gibt es aber immer noch die alte Version.
Handbücher zu Aperture 3
Wo ich schon dabei bin, hier nochmals alle Links zur offiziellen Literatur über Aperture 3:
- Das Aperture 3 Handbuch in Englisch direkt zum Download der PDF-Version
- Download der Installationsanleitung von Aperture 3 in Englisch
- Download einer Schnelleinführung in Aperture 3 in Englisch
- Download einer Liste der Shortcuts für Aperture 3
- Link zur englischen Aperture Support-Seite von Apple
- Aperture 3: Das offizielle Handbuch zu Apples Workflow-Software für Fotografen
(Die deutschen Versionen stehen leider noch nicht zur Verfügung.)
Automatisch Flickr-Fotos auf dem Desktop
Gepostet am 18. Februar 2010 von TF28 · Hinterlasse ein Kommentar
Ich wechsle häufig den Hintergrund auf meinem Mac und verwende dafür gern die Fotos aus meinem Projekt 365. Nun nimmt dieses Projekt schon genügend Zeit an sich in Anspruch, sodass ich versuche den daran geknüpften Workflow so stromlinienförmig wie möglich zu gestallten. Und da hilft es schon, wenn ich es vermeiden kann, täglich ein Foto in das Verzeichnis für den Desktop zu legen.
So kam mir kürzlich die Idee, dass es doch eine schöne Arbeitserleichterung wäre, wenn man direkt die Fotos aus Flickr auf den Desktop beamen könnte. Dann hätte ich ganz automatische immer die gewünschten Hintergründe. Und wenn man mal seine eigenen Kreationen nicht mehr sehen kann, dann greift man eben auf das unendliche Reservoir von Flickr zurück. Also machte ich mich auf die Suche.
DeskLickr – Flickrize your desktop!
Ich wurde schnell fündig! Meine Wahl ist auf die Donationware DeskLickr für Mac gefallen. Ein kleines schnittiges Tool, dass sich oben rechts in die Menüzeile einklinkt und genau macht, was ich will: Einen aus dem Album meines Projektes gefütterten Hintergrund.
Die Software ist schnell über ein kleines Menü angepasst. Unter ‘Basics’ kann ich einstellen, wann, in welcher Größe und wie lange ein Foto angezeigt werden soll. Ausserdem habe ich Einfluss auf ein kleines als ‘HUD window’ bezeichnetes Informationsfenster, das bei Bedarf ein paar Hintergrundinformationen über das aktuelle Bild preisgibt.

Unter dem Menüpunkt ‘Flickr’ gebe ich dann (m)einen Account-Namen ein und wähle aus, ob ich auf mein gesamtes Portfolio zugreifen, meine Favoriten, Gruppen oder mit Hilfe von Tags ausgewählte Fotos angezeigt bekommen möchte. Oder ich lass mich durch ‘Flickr Interestingness’ oder der ‘DesLickr Group’ inspirieren.

Ich finde DesLickr eine windschnittige Lösung. Sie kann schnörkellos genau das, was man von so einer Software erwartet. Kein Schnickschnack drumherum. Für mich die perfekte Lösung.
Aperture 3 Handbuch
Gepostet am 17. Februar 2010 von TF28 · Schon 2 Kommentare
Wow, die Artikel über die ersten Erfahrungen mit Aperture und der Zusammenarbeit mit den NIK-Plugins liefern mir neue Rekorde in der Reichweite. Vielen Dank für die Mails!
Hier nun ein weiterer Tipp: Da weder die Test-, noch die Retailversion von Aperture 3 mit einen gedruckten Handbuch kommt, habe ich nach einer Anleitung im Internet gesucht und zumindest schon mal den Link zum offiziellen Aperture 3 User manual auf Englisch gefunden. Dort gibt es auch eine PDF-Version zum herunterladen und auf’s iPhone laden.
Die deutsche Version ist mir leider noch nicht untergekommen. Aber vielleicht hatte schon jemand mehr Glück?
















