Deutscher Radiopreis 2011 in Hamburg
Gepostet am 11. September 2011 von Thorsten · Schon 2 Kommentare

Wie im letzten Jahr zum ersten Deutschen Radiopreis, hatte ich auch in diesem Jahr das Vergnügen, vor und hinter den Kulissen für die ausrichtende Firma Gerresheim dieses großartigen Event im Schuppen 52 zu fotografieren.
The same procedure as every year
Natürlich war auch in diesem Jahr die Veranstaltung mit Prominenz gestopft: Laudatoren, nominierte Preisanwärter und diejenigen, die etwas zu verkaufen hatten (Larry Hagman alias J.R. Ewing macht jetzt in Solarenergie) oder einfach überall anzutreffen sind.
Für mich jedenfalls eine erneute Gelegenheit, das für aussenstehende tendenziell skurril wirkende Treiben auf dem roten Teppich mit gebührendem Abstand zu verfolgen.
Ein paar Schnappschüsse habe ich mal herausgepickt:
Das Fotobuch zum Projekt 365
Gepostet am 29. Mai 2011 von Thorsten · Schon 3 Kommentare
Fotobuch zum Abschluss des Projekts 365
Das Projekt 365 war schon eine einmalige Herausforderung. Mir war schnell klar, dass die Fotos nicht nur online präsentiert, sondern in ganz traditioneller Weise in Form eines fetten Fotobuchs einen würdigen Platz in meinem Bücherregal finden sollten.
Doch welchem Fotobuch-Anbieter soll man sein ganz persönliches Kunstwerk anvertrauen? Welcher Anbieter war in der Lage, ein Buch, das den Dimensionen eines 365-Tage-Projektes gerecht wird, einen besonderen Rahmen in Größe, Umfang und Qualität anzubieten?
Auswahl des Fotobuch-Anbieters
Die Angebote im Internet sind vielfältig, ja unübersichtlich. Die ersten Recherchen online blieben ergebnislos. Zu meinem Glück gab es die Photokina in Köln im September 2010, die ich mit einem Freund besuchte. Hier präsentierten die unterschiedlichsten Anbieter von Fotobüchern und Co. ihre Produkte in einer eigenen riesigen Halle.
Das war perfekt, denn so war es möglich, die Bücher in die Hand zu nehmen, die Haptik zu testen und vor allem die Qualität der gedruckten Fotos zu überprüfen. Das Angebot ist riesengroß und recht unüberschaubar, doch die meisten Anbieter vielen von vornherein durch das Raster, weil sie am Umfang des geplanten Projektes scheiterten:
Ursprünglich hatte ich vor, jedem Tag eine eigene Seite zu widmen. Das wären also 365 Seiten gewesen. Mit ein bisschen Text drum herum noch mehr. Für ein Fotobuch eine heftige Größenordnung, wie sich schnell herausstellte. Zu heftig, denn so viel Seiten bietet niemand an. Jedenfalls habe ich niemand gefunden.
OK, ich merkte schnell, dass ich diesen Umfang aufgeben musste. Plan B war die besten ca. 200 Fotos rauszusuchen und auf 12 Doppelseiten die einzelnen Monate komplett darzustellen. So schrumpfte das Bedürfnis auf 250 Seiten. Eine immer noch drastische Anforderung an die Anbieter von Fotobüchern, aufgrund der ich relativ zügig von Stand zu Stand ziehen konnte. Doch dann wurde ich fündig!
Als ich an dem Stand von myphotobook.de ankam, lag ein Fotobuch eines ihrer Kunden vor mir, das genau so aussah, wie ich mir mein Projekt-365-Fotobuch vorgestellt hatte: Ein Fotobuch in der Größe von 30 x 30 Zentimetern mit gefühlten 200 bis 250 Seiten, die Fotos in ansprechender Größe und von genialer Qualität – eins pro Seite – abgedruckt.
Ich wusste, so soll mein Fotobuch auch werden! Ein Gespräch offenbarte, dass bei dem quadratischen Maxibuch tatsächlich bis zu 250 Seiten Umfang möglich sind. Der Preis war auch ziemlich einfach zu merken, ca. 1 € pro Seite. Zum Glück gab es zur Messe noch einen Gutschein in Höhe von 20%, was meine Wahl erleichterte.
Die Erstellung des Fotobuchs
Zurück zu Hause am Rechner habe ich die Gestaltungs-Software auf den Mac geladen und begonnen, mein Buch zusammenzustellen. Das ging sehr gut, die Software gibt flexible Möglichkeiten, seinen eigenen Vorstellungen freien Lauf zu lassen. So kam es, dass das Fotobuch bereits in den nächsten Tagen und Wochen im Laufe des Oktobers und Novembers 2010 Gestalt annahm und zum 31. Dezember letztendlich vollendet wurde.
Ich lud mein Projekt um die Jahreswende hoch. 16 Stunden oder so. Vier Komma irgendwas Gigabyte Daten brauchen seine Zeit. Ich hatte alle Fotos in der größten Auflösung in das Projekt eingebunden, weil ich die besten Ergebnisse erzielen wollte. Das war ein Fehler, wie sich später rausstellen sollte.
Eine von myphotobook.de empfohlene Online-Kontrolle war schlichtweg nicht möglich. Das Projekt war einfach zu groß. Es lud nicht in den Browser, den ganzen Tag nicht. Leider habe ich auch niemand vom Support erreicht, bzw. nur unbefriedigende Auskunft erhalten. Trotzdem riskierte ich nach einigen gescheiterten Versuchen der Vorschau und mittlerweile mehreren vergangenen Wochen (man hat ja auch noch anderes zu tun) die Bestellung ungesehen. Ich konnte einfach nicht länger warten.
Der erste Schuss ging daneben
Als ich dann das über drei Kilo schwere Fotobuch erhielt, war ich begeistert! Die eigenen Fotos in gedruckter Form und in der grandiosen Qualität vor sich zusehen, schlägt die Betrachtung am Bildschirm um Längen! Die Brillanz und Treue der Farben sind unschlagbar. Doch dann kam ich zu den hinteren Seiten. Und da zierten statt Beschreibungstexten hässliche schwarze Balken das Buch. Ich war enttäuscht. Es müssen doch zu viele Daten gewesen sein. Die Balken waren zwar nur auf ein paar Seiten enthalten, trübten aber den sonst genialen Gesamteindruck. Das Buch sollte für die Ewigkeit sein. So konnte es nicht bleiben.
Nun war ich gespannt. Wie würde der Support von myphotobook.de reagieren? Meine ersten Erfahrungen waren ja nicht so gut gewesen.
Perfektes Produkt, toller Kundenservice
Um es kurz zu machen, der Support war genial! Es stellte sich schnell heraus, dass der Umfang meines Projektes den Rahmen des Möglichen sprengte. Aber anstatt sich darauf zu berufen, dass ich die Online-Kontrolle ja nicht durchgeführt hätte, hat jemand intern die Fotos Stück für Stück(!) heruntergerechnet. Das hat verständlicher Weise einige Wochen gedauert, sie haben ja noch anderes zu tun. Aber die freundliche Kollegin vom Support hat mich regelmäßig angerufen und mich über den Stand der Dinge informiert. Am Ende wurde mir das mit viel Aufwand korrigierte Fotobuch kostenlos zugesandt.
Und nun liegt es vor mir: Das perfekte Fotobuch zu meinem Projekt 365. 30 cm x 30 cm x 3 cm groß, 3,2 Kilogramm schwer, 250 Seiten. Beindruckend. Ein krönender Abschluss zu meiner echten fotografischen Herausforderung 2010!
Vielen Dank an myphotobook.de! An die abgelieferte Qualität, die freundliche Mitarbeiterin im Kundensupport und an den unbekannten Techniker, der mich garantiert verflucht hat! Ich werde Sie gern weiterempfehlen.
Man kann zwar online nicht wirklich die Qualität rüberbringen, aber hier noch ein paar Einfrücke:






WordPress optimiert für das iPad
Gepostet am 24. März 2011 von Thorsten · Schon 2 Kommentare
WordPress ist das weltweit beliebteste CMS-Tool für Blogger. Ich kenne eigentlich keinen Fotoblog, der nicht auf WordPress basiert. Auch das iPad ist unter den Fotografen sehr beliebt. Da trifft es sich gut, dass es jetzt ein ganz frische Plugin gibt, das ein (Foto-)Blog im Format eines Magazins auf dem iPad ausgibt.
WordPress als Magazin auf dem iPad
Automattic Inc, das Unternehmen hinter WordPress, hat heute ein für das iPad optimiertes Plug-in veröffentlicht. Das in Zusammenarbeit mit einer Firma namens Onswipe entwickelte Plug-in bietet die typischen iPad-Navigationen wie Wischen, Rotation und anderen Gesten. Im übrigen passt das Plug-in die Ausgabe an die aktuelle Orientierung des iPads an.
Sehr witzig: Wie oben im Screenshot zu sehen, zeigt die an das iPad angepasste Ansicht die Posts in einer Magazin ähnlichen Ansicht. Die einzelnen Posts zeigen die eingefügten Aufnahmen, was es besonders für Fotografen interessant macht. Auch kann man ein eigenes Icon für den Homescreen des iPad einbinden. Der Eindruck eines Apps ist schon doll.
Das auf auf HTML5 basierende Tool kann man im Dashboard den individuellen Wünschen anpassen. So können ein Cover, ein Logo und neun verschiedene Farbeinstellungen ausgewählt werden.
Leider ist mein Haupt-Theme dieses Blogs so kompliziert, dass ich das Onswipe-Tool hier nicht zum Laufen bekommen habe, aber auf der Tochter-Seite 365.tfaltings.de läuft es.
Das Onswipe Plug-in kann hier heruntergeladen werden.
Aperture 3.1.2 Update
Gepostet am 23. März 2011 von Thorsten · Platz für ein Kommentar
Es gibt mal wieder ein Wartungs-Update für Aperture. Laut der offiziellen Angaben von Apple soll diese Aktualisierung die allgemeine Stabilität und Leistung verbessern sowie u. a. die folgenden Probleme behoben werden:
- Importvorgang von iPhoto-Mediatheken wurde verbessert
- Zuverlässigkeit und Ansprechverhalten der Pinsel beim Anwenden von Anpassungen wurde verbessert
- Erneutes Verbinden verknüpfter Originalbilder wurde verbessert
Ausführliche Informationen zu diesem Update finden Sie unter: http://support.apple.com/kb/TS2518?viewlocale=de_DE
Wie es zudem immer so schön heißt: Dieses Update wird allen Benutzern von Aperture 3 empfohlen.
Silver Efex Pro 2 erschienen
Gepostet am 24. Februar 2011 von Thorsten · Platz für ein Kommentar
Soeben trudelte bei mir eine freudige Email von NIK Software mit der Info in den Mail-Account, dass das beliebte Silver Effex Pro ab sofort in einer neuen – der zweiten – Version erhältlich ist.
Silver Effex Pro ist eine Zusatzsoftware (Plug-In) für Photoshop, Adobe Lightroom oder Apples Aperture. Nicht ohne Grund spricht NIK selbst von der “weltweit führenden Schwarz-Weiß Software“.
Was mir an Silver Exex Pro – wie übrigens auch an den anderen NIK-Tool – besonders gefällt, ist die sensationelle U Point®-Technologie, die eine präzise selektive Optimierung ermöglicht. An Silver Effex besonders hervorzuheben ist die Anlehnung an die Entwicklung von Schwarzweiß-Aufnahmen in einer klassischen Dunkelkammer.
So werden Gelb-, Grün- und sonstige Filter angeboten und können die unterschiedlichsten klassischen Filmtypen von Agfa über Ilford, Kodak bis Fuji in unterschiedlichsten ISO-Ausprägungen per Mausklick simuliert werden.
Nach eigenen Angaben neu in der zweiten Version von Silver Efex Pro sind:
- Protokollbrowser speichert sämtliche Bearbeitungsschritte für den einfachen Vergleich zu früheren Bildversionen. Veränderungen sind somit zu verfolgen und Bildvarianten gehen nicht verloren – gestalten Sie ihre Bilder mit großer experimenteller Freiheit
- Erweiterung der visuellen Voreinstellungen (Presets). Die Voreinstellungen sind nach fotografischen Stilrichtungen geordnet – diese bieten Schwarz-Weiß-Umwandlungen mit einem Klick und zusätzlich die Möglichkeit, eigene Presets zu erstellen und mit anderen Fotografen zu teilen
- Natürliche Bildränder (Rahmen) erzeugen einen einzigartigen, natürlichen und zufälligen Rand, wie er bei einer manuellen Belichtung in der Dunkelkammer entsteht
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite Silver Effex Pro direkt bei NIK Software. Dort steht auch eine 15-tägige Testversion zur Verfügung.





























